Juli Zeh | Über Menschen

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Unsere Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Mensch zu sein – Roman


Juli Zeh
Luchterhand Literaturverlag
2021, 2. Aufl., Roman, 416 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3630876672

Beschreibung

Über Menschen
Unsere Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Mensch zu sein – Roman
Juli Zeh
Luchterhand Literaturverlag
2021, 2. Aufl., Roman, 416 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3630876672


Bestseller-Autorin Juli Zeh („Unterleuten“, „Neujahr“, „Leere Herzen“) beleuchtet in ihrem neuen Roman „Über Menschen“ unsere Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Mensch zu sein.

Dora arbeitet mitten in Berlin erfolgreich als Werbetexterin, als sie plötzlich beschließt, ausgerechnet nach Bracken mitten im brandenburgischen Nirgendwo zu ziehen. Was sucht Dora alleine in dem leeren Haus und dem verödeten Garten neben dem mehr als problematischen Nachbarn, der jedem Vorurteil zu entsprechen scheint?

War es „nur“ die Flucht vor dem Lockdown in der Großstadt? Oder braucht sie Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klima- und Corona-Aktivismus immer fremder wird? Oder Zuflucht vor der inneren Unruhe und Leere, die sie nachts nicht mehr schlafen lassen? Womöglich Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte…

Juli Zehs neuer Roman „Über Menschen“ erzählt von unserer unmittelbarsten Gegenwart. Trauen wir uns, Mensch zu sein? Dieser Frage geht die Bestseller-Autorin in einem kleinen brandenburgischen Dorf spannend und tiefsinnig auf den Grund.


Klappentext zu „Über Menschen“:

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint.

Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.

Juli Zehs neuer Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart, von unseren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten, und er erzählt von unseren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn wir uns trauen, Menschen zu sein.


„Ein Buch, das einem die Augen öffnet für unsere bundesrepublikanische Wirklichkeit.“ (Denis Scheck / SWR Fernsehen lesenswert)

„Mitten ins Herz der deutschen Überforderung schießt Juli Zehs neues Werk: Mit viel Witz und Mitgefühl und auch mit einer großen Portion Hoffnung auf eine versöhnlichere Gesellschaft.“ (Felicitas Twickel / ZDF aspekte)

„Unaufgeregt und trotzdem politisch pointiert zeichnet sie das Porträt eines Dorfes mit aussterbender Infrastruktur, prekären Biografien, rechter Gesinnung.“ (Stephanie Metzger / Bayern2)

„Juli Zeh ist mit ‘Über Menschen’ ein großer Wurf gelungen. Der Roman packt und macht es sich und seinem Publikum nicht einfach.“ (Nadine Kreuzahler / rbb Inforadio)

„’Über Menschen’ blickt unter die Oberfläche von Ideologien und Gesinnungen.“ (Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung)

„Juli Zeh erzählt gewandt, findig und szenisch spannend von einer postheroischen Figur, mit Arbeits- statt Angstschweiß, zwischen Durchhalten und Durchhangeln.“ (Michael Braun / Kölner Stadt-Anzeiger)

„Ein versöhnlicher Roman, der nichts Böses verschweigt, aber demonstriert, dass die Welt, weniger ideologisch betrachtet, ein bisschen menschlicher sein könnte.“ (Jörg Magenau / Deutschlandfunk Kultur)

„’Über Menschen’ ist das Buch der Stunde gerade zu Corona-Zeiten, wo sich so vieles klärt und beschleunigt, samt Abstürzen, Einsamkeit, heilsgewissen Hassausbrüchen.“ (Jutta Duhm-Heitzmann / WDR 3)

„Ich würde das wahnsinnig gerne Allen zum Lesen empfehlen, um mal diese ganzen Mauern einzureißen, die irgendwie zwischen den verschiedenen Gruppen existieren.“ (Frank Dietschreit / rbb Kultur)