Yasmina Reza | Serge

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Bissig, zärtlich und herzzerreißend komisch – Roman


Yasmina Reza
HANSER Verlag
2022, 6. Aufl., Roman, 208 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3446272927

Beschreibung

Serge
Bissig, zärtlich und herzzerreißend komisch – Roman
Yasmina Reza
HANSER Verlag
2022, 6. Aufl., Roman, 208 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3446272927


Was bedeutet Familie? Was heißt jüdisch sein?
Der neue Roman von Jasmina Reza kreist um große Fragen – bissig, zärtlich und herzzerreißend komisch.

Die Geschwister Popper: Serge, verkrachtes Genie und homme à femmes, Jean, der Vermittler und Ich-Erzähler, und Nana, die verwöhnte Jüngste mit dem unpassenden spanischen Mann. Eine jüdische Familie. Nach dem Tod der Mutter entfremdet man sich immer mehr. Zu ihren Lebzeiten hat keiner die alte Frau nach der Shoah und ihren ungarischen Vorfahren gefragt. Jetzt schlägt Serges Tochter Joséphine einen Besuch in Auschwitz vor.

Virtuos hält Reza das Gleichgewicht zwischen Komik und Tragik, wenn bei der touristischen Besichtigung die Temperamente aufeinanderprallen. Hinter den messerscharfen Dialogen ist es gerade die existentielle Hilflosigkeit dieser Menschen, die berührt.


„Dieses meisterliche Buch über eine belastete, verwirrte und sympathische Familie gehört zum Besten, was es derzeit zu lesen gibt.” (Nils Minkmar, Süddeutsche Zeitung)

„Yasmina Reza wirft einen illusionslosen Blick auf den Menschen und urteilt nicht moralisch. Doch eine Erinnerung, die nicht mit einem selbst verbunden ist, muss folgenlos bleiben: Es kann alles wieder geschehen. Solche Gedanken in einem so unterhaltsamen Buch: Das ist große Kunst.” (Anna Hartwich, NDR Kultur)

„Ein prächtig abschnurrender, kompakter Gesellschaftsroman rund um eine temperamentvolle bürgerliche Familie und ihre illustren Freunde, darunter neunundneunzigjährige sterbensbereite Spaßvögel und Charakterköpfe. … Ein defitges, zugleich leichtes und vor allem befreiendes Buch.” (Margarete Affenzeller, Der Standard)

„Man lacht viel beim Lesen, es ist Rezas Kunst, dass man darüber ganz melancholisch wird.” (Katharina Schmitz, Der Freitag)