Edgar Selge | Hast du uns endlich gefunden – SPIEGEL Platz 18

24,00 

Umsatzsteuerbefreit gemäß UStG §19
Kostenloser Versand
Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

Roman – Über das Erwachsenwerden, völlig uneitel und von großer Wahrhaftigkeit


Edgar Selge
Rowohlt Verlag
2021, 7. Aufl., Roman, 304 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3498001223

Beschreibung

Hast du uns endlich gefunden
Roman – Über das Erwachsenwerden, völlig uneitel und von großer Wahrhaftigkeit
Edgar Selge
Rowohlt Verlag
2021, 7. Aufl., Roman, 304 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3498001223


Klappentext zu „Hast du uns endlich gefunden“:

Das literarische Debüt von Edgar Selge: Ein Zwölfjähriger erzählt seine Geschichte zwischen Gefängnismauer und klassischer Musik. Exemplarisch und radikal persönlich.

Eine Kindheit um 1960, in einer Stadt, nicht groß, nicht klein. Ein bürgerlicher Haushalt, in dem viel Musik gemacht wird. Der Vater ist Gefängnisdirektor. Der Krieg ist noch nicht lange her, und die Eltern versuchen, durch Hingabe an klassische Musik und Literatur nachzuholen, was sie ihre verlorenen Jahre nennen.

Überall spürt der Junge Risse in dieser geordneten Welt. Gebannt verfolgt er die politischen Auseinandersetzungen, die seine älteren Brüder mit Vater und Mutter am Esstisch führen. Aber er bleibt Zuschauer. Immer häufiger flüchtet er sich in die Welt der Phantasie. Dieser Junge, den der Autor als fernen Bruder seiner selbst betrachtet, erzählt uns sein Leben und entdeckt dabei den eigenen Blick auf die Welt. Wenn sich der dreiundsiebzigjährige Edgar Selge gelegentlich selbst einschaltet, wird klar: Die Schatten der Kriegsgeneration reichen bis in die Gegenwart hinein.

Edgar Selges Erzählton ist atemlos, körperlich, risikoreich. Voller Witz und Musikalität. Ob Bach oder Beethoven, Schubert oder Dvorák, Marschmusik oder Gospel: Wie eine zweite Erzählung legt sich die Musik über die Geschichte und begleitet den unbeirrbaren Drang nach Freiheit.


Hast du uns endlich gefunden würde als Roman einer deutschen Nachkriegsjugend durchgehen oder als Familienstudie eines Bildungsbürgertums mit Generationenbruch; oder als ein Buch über die Wiedererlangung des eigenen Kindheitsgefühls, wie es Annie Ernaux oder Didier Eribon geschrieben haben. Dahingehend ist Edgar Selge ein Hit gelungen: Im Auflebenlassen einer unbestechlichen Kindheit. (Der Standard)

In Hast du uns endlich gefunden schwingt alles mit: Verstehen und Begreifen. Liebe und Gewalt und die Einsamkeit eines Jungen, der … sich seine eigenen Realitäten schafft… Ein großes Stück Literatur. (WDR Fernsehen Westart)

Ein wunderbares Debüt, klug, emotional, bewegend und mit einem leisen Witz. (NDR Kultur Neue Bücher)

Was für eine Geschichte, was für ein Buch… Ich bin Jahrgang 48 wie Edgar Selge… Aber ich würde dieses Buch unbedingt auch jenen empfehlen, die erst in diesem Jahrhundert geboren wurden. Und denen davor sowieso. (Stern)

Ein wunderbarer Text über das Erwachsenwerden…völlig uneitel und von großer Wahrhaftigkeit: ein Künstlerroman, geschrieben aus der Sicht eines Kindes. (Zeit Literaturbeilage)

Der Schauspieler als Schriftsteller: ein glänzend geschriebenes, humorvolles, melancholisches Buch, das lange nachwirkt. (NDR Kultur Matinee)

So unerbittlich klar und feinfühlig sind in deutscher Sprache die Freuden und Schmerzen der Kindheit seit Peter Weiss’ ‘Abschied von den Eltern’ nicht mehr erzählt worden. Dieses Prosa-Debüt des großen Schauspielers Edgar Selge ist ein literarisches Ereignis. (Der Tagesspiegel)

Ein großer Gewinn – man liest sich mitten ins Geschehen, weil das Erleben des Jungen so hautnah und bildhaft beschrieben ist. (taz)