Karl Ove Knausgård | Der Morgenstern

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Roman über die große Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft


Karl Ove Knausgård
Übersetzer: Paul Berf
Luchterhand Literaturverlag
2022, Roman, 896 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3630875163

Beschreibung

Der Morgenstern
Roman über die große Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft
Karl Ove Knausgård
Übersetzer: Paul Berf
Luchterhand Literaturverlag
2022, Roman, 896 Seiten, Gebundene Ausgabe
ISBN 978-3630875163


Klappentext zu „Der Morgenstern“:

Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Kurzum: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur.

In seinem neuen Roman schildert Karl Ove Knausgård eine Welt, in der die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht sind, obwohl das Buch eigentlich ganz realistisch vom Leben einiger Menschen, neun an der Zahl, während mehrerer Hochsommertage erzählt, und zwar in deren eigenen Worten.

Da ist der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Da ist die Pastorin Kathrine, die plötzlich merkt, dass sie ihre Ehe als Gefängnis empfindet. Da ist der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört, während seine Frau Turid in einer psychiatrischen Anstalt als Nachtwache arbeitet. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösem oder im Gegenteil die Verheißung von etwas Gutem?


„Ich finde es auf spektakuläre Weise gelungen.“ (“Thea Dorn / ZDF – Das Literarische Quartett”)

„Karl Ove Knausgård schreibt nicht länger über sich selbst, sondern über Gott und die Welt. Das ist grandios.“ (Dirk van Versendaal / Stern)

„Es bedarf nur weniger Seiten, schon befindet man sich gefangen im Zauberkreis dieses Buches – und hat für die kommenden 800 Seiten keine Chance mehr, daraus zu entkommen.“ (Maximilian Sippenauer / Bayern 2)

„Es ist ein grosser Roman, vielleicht der beste von Karl Ove Knausgård, und das will was heissen.“ (Welf Grombacher / Luzerner Zeitung)

„Man kommt nicht los von diesem Erzählkosmos und ist auch nach knapp 900 Seiten kein bisschen müde. Knausgård macht süchtig.“ (Jörg Magenau / rbb Kultur)

„Karl Ove Knausgård ist mit ›Der Morgenstern‹ ein zugleich treffend realistischer und faszinierend entrückter Roman geglückt.“ (Tobias Wenzel / NDR Kultur)

„Knausgård ist ein dem Irrationalen nicht abgeneigter, immer wieder der Natur verbundener Romantiker. Dass er dabei nicht abstürzt, dafür sorgt sein wacher Blick für die Nichtigkeiten des Alltags.“ (Gerrit Bartels / Der Tagesspiegel)

„Knausgård erzählt von den Gräben und Verwerfungen zwischen der Welt und den Wesen darauf. Aber er schildert auch voller kraftvoller Empathie die große Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.“ (Bernd Melichar / Kleine Zeitung)

„In wiedererkennbare und vertraute Bilder zeichnet Knausgård die Umrisse apokalyptischer Stimmungen ein. Horror-, Gesellschaftsroman und Großessay durchdringen sich.“ (Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung)

„Karl Ove Knausgård hat einen Roman geschrieben, der weiter weist und weiter weiß. Das macht ihn so wichtig in dieser Welt der gestörten Beziehungen.“ (Ulrich Steinmetzger / Sächsische Zeitung)